Still alive: Auch meinen Hi-Pacer gibt’s noch…

Um meine Einstiegsdroge in das Thema Kuwahara, der 1991er Hi-Pacer, ist es hier im Blog recht ruhig geworden. Aber im Hintergrund hat sich dennoch einiges getan. Den letzten dokumentierten Stand seht Ihr unter Hi-Pacer reconsidered – und es ist noch vieles von den dort beschriebenen Gedanken des schon beinahe „historischen“ Beitrags von 08/2021 weiter wahr.

Die zwischenzeitlichen Veränderungen

Das Vorderrad ist – wie dort skizziert – umgesetzt, also 32-Loch Shimano Nabendynamo DH-3N72, schwarze DT Swiss 535 Felge und den passenden DT Swiss Competition-Speichen mit goldenen Speichennippel (wieder von SMparts.). Damit sind jetzt Vorder- und Hinterrad 3-fach gekreuzt eingespeicht (also nicht mehr 4-fach, wie das bei Kuwahara der Standard war). Vorne ist derzeit ein Schwalbe Road Cruiser mit 1,4, hinten ein Schwalbe Racer mit 1,35 Breite verbaut (diese waren noch in unserem Bestand – vermutlich werden sie bei Gelegenheit dann auch mal gewechselt). Vorne mit Tubolito, hinten normales Butyl. So viel zu den Laufrädern.

Als Rücklicht gab’s ein silbernes [my:] aus dem Hause Busch+Müller („das kleinste, straßenzugelassene Rücklicht“), das superstylish in der Gegenhalterbrücke für die hintere Canti seinen optimalen Platz gefunden hat. Denn Letztere hat einer Mini-V-Brake Platz machen müssen. Inzwischen gab’s eine Klingel (natürlich Made in Japan von Crane Bell) und die ist jetzt auf einem schwarzen vsf-Fahrradmanufaktur-Lenker montiert. Ich bin sehr gespannt, wie sich dieser sehr komfort-orientiert Moustache Lenker im Pendler-Alltag schlägt. Meine Versuche, ihn mit Lenkerend-Bremshebeln zu kombinieren, hat wegen der Innenklemmung jedenfalls bislang schon mal nicht funktioniert. Der silberne Korb von BLB ist dagegen Geschichte: Der war stylish, aber beladen dann doch unvorteilhaft für das Lenk- und generell das Fahrverhalten.

Allerdings braucht es die Klingel eigentlich gar nicht, denn der Freilauf ist dramatisch laut: Der bis dato verbaute Sturmey Archer mit 22 Zähnen auf der Fix/Free-Hinterradnabe des gleichen Herstellers musste einem roten, 16 Zähne-Freilauf von – Achtung – Kuwahara (!) weichen. Und dieser Kuwahara Diavolo schaut nicht nur gefährlich aus, er klingt auch so. Denn die 108 Points of Engagement machen einen schon beinahe dramatischen Sound. Das für mich aber wirklich Besondere daran: Adam hat ihn für mich bei seiner letzten Tour direkt bei Kuwahara in Osaka gekauft: Wow, originaler geht nicht!! Der Kettenspanner ist jetzt der Single Speed 1 von Point und der spannt die Kette für ein ovales (!), violettes (!!) 50er Narrow Wide Kettenblatt von Alugear, das von beinahe Original-Suntour-Pedalen von MKS XC-III Bear Trap (titanium, allerdings ein Vorserienmodell in der Sonderfarbe schwarz für die Kappe!) bedient wird.

Was jetzt noch fehlt

Ein Gepäckträger vorne, aus Edelstahl, möglichst minimalistisch-klein, aber dennoch gut nutzbar. Und daran aufgehängt ein Upside-Down LED-Frontstrahler. Und natürlich die Katzenaugen… 😉

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